Kein neuer Tagebau zwischen Schönbach und Leisenau!

Das Eingangstor zu unserer Stadt - der erste Eindruck für BesucherInnen, Gäste und Touristen - soll grün und naturnah bleiben! Mehr Tagebau darf es nicht geben!


Eine neue Sandgrube - ca. 53 Fussballfelder groß - soll entstehen, in welcher für die nächsten 22 Jahre werktags und teilweise auch samstags Kies und Sand abgebaut werden soll. Der Abtransport soll mit einer Bandbrücke über die B107 in die bereits bestehende Sandgrube zur Weiterverarbeitung erfolgen. Der Eingriff in Natur, Umwelt, Landschaftsbild, aber auch in das der Menschen vor Ort - auch Generationen nach uns allen - ist erheblich.

ein neuer Hagebau...

 Wir danken den kreativen Köpfen, denn eigentlich ist das eine ziemlich gute Idee als Alternative zum Tagebau – Colditz gewinnt Gewerbe, damit Gewerbesteuer und Attraktivität. 

Stadtrat setzt Zeichen:

 

Das Ergebnis der gestrigen öffentlichen Sitzung: der Stadtrat beschloss mehrheitlich, dass die Stellungnahme der Stadt Colditz als Träger öffentlicher Belange gegen einen Neuaufschluss ausfallen wird! Den Abwägungsprozess haben wir hierbei als sehr sachlich und konstruktiv wahrgenommen, viele Aspekte des Für und Wider, die es für eine Entscheidung solcher Tragweite zu berücksichtigen gilt, wurden von den Ratsmitgliedern aufgegriffen. 

Das letzte Wort zu den Erweiterungsplänen hat aber das Sächsische Oberbergamt! Hierbei gibt es neben der Stadt Colditz noch viele weitere Träger öffentlicher Belange, und auch hier gilt es wieder, abzuwägen. 

Wir möchten uns an dieser Stelle für alle Unterstützerinnen und Unterstützer – durch Unterzeichnung der Petition, durch Spenden, durch Aktionismus, durch Expertise und alles, was uns in den vergangenen Wochen zuteilgeworden ist – ausdrücklich bedanken! 

Wir möchten uns zudem insbesondere bei den Stadträtinnen und Stadträten bedanken, denn durch diese Entscheidung positioniert sich Colditz ganz selbstbewusst für seine Vorzüge: unsere Stadt, eingebettet in eine reizvolle Hügellandschaft und große Waldgebiete, mit ihrer sehr hohen landschaftliche Erlebniswirksamkeit. Die Entscheidung ist auch ein deutliches Signal in Richtung einer gelebten Beteiligungskultur. 

Online-Petition:

 

Wir haben uns entschieden, nach gestriger Übergabe die Petition weiterhin zugänglich zu lassen. Wir werden versuchen, auch gegenüber dem Sächsischen Oberbergamt – jene Instanz, die schlussendlich die Entscheidung fällt - zu kommunizieren, was das allgemeine öffentliche Interesse hier vor Ort ist. 

 Im Muldentalkreis gibt es viele als „Vorranggebiet“ für den Kies-/Sandabbau deklarierte Orte: Bach, Naunhof, Pomßen, Großsteinberg, Otterwisch, Großbardau, Leisenau, Sermuth, Schönbach, Leupahn, Sachsendorf. 

https://www.rpv-westsachsen.de/wp-content/uploads/regionalplan/Teil_1_Anhang.pdf



Vorranggebiet? 

Das sind "Gebiete, die für bestimmte raumbedeutsame Funktionen oder Nutzungen vorgesehen sind und andere raumbedeutsame Nutzungen in diesem Gebiet ausschließen, soweit diese mit den vorrangigen Funktionen oder Nutzungen nicht vereinbar sind“. 

§ 7 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ROG


Wir versuchen weiter - gemeinsam mit Ihrer Stimme:

 Kein Tagebau zwischen Schönbach und Leisenau! - Online-Petition (openpetition.de) 

 

auch die Stadt kann ein Einwendungsschreiben verfassen

Hierzu wird Morgen, Donnerstag, 22.07.2021 - 19.00 Uhr -  Sportarena "Arche" Hausdorf, Hauptstr. 34c, 04680 Colditz - unter TOP 10 die Stellungnahme der Stadt behandelt

(Stadt Colditz - Bekanntmachung der Stadtratssitzung vom 22.07.2021)

aktueller Leserbrief

 

 stellen Sie sich vor, Sie sind Anfang 30 und ziehen aus der hektischen Großstadt auf´s Land. Sie haben das perfekte Haus hier im Muldental gefunden. Ein Haus mit einer Geschichte, die weit zurückreicht. Eines, das Freunde und Familie vor Begeisterung einen Moment innehalten lässt, denn es ist etwas ganz Besonderes. Eine alte Försterei, idyllisch zwischen zwei Auen an einem Bach im Wald gelegen. Ihr Traum wird wahr.

Stellen Sie sich die Ruhe vor und wie Sie sich nach jedem stressigen Arbeitstag in der Großstadt freuen nach Hause zu kommen. Seit einem Jahr haben Sie dieses Haus aufwendig saniert und zu einem geliebten Zuhause gemacht. 
Plötzlich spricht Sie ein Anwohner Ihres Dorfes an: "Wissen Sie denn schon, dass Sie bald neue Nachbarn haben werden? Die Kiesgrube hinter Ihrem Haus wird erweitert und wird Sie demnächst fast eingekreist haben. Schade um die Ruhe hier." 
So ist es uns ergangen. Wir, das sind Daniel L. und Mariele K. aus Leisenau, einem kleinen Ort zwischen Grimma und Colditz. Diese alte Försterei nennen wir seit etwa einem Jahr unser Zuhause. Beim Kauf ahnten wir nicht, dass für die Kiesgrube hinter unserem Haus noch Erweiterungen geplant sind. Nun werden sich viele von Ihnen denken "Na gut, Pech gehabt. Mein Problem ist das nicht.".

 
Lassen Sie uns erklären warum es dennoch nicht nur Einzelschicksale sind, die hiervon betroffen sein werden.
Vielleicht haben Sie inzwischen mitbekommen, dass das Planfeststellungsverfahren für den neuen Tagebau zwischen Leisenau und Schönbach läuft. Wenn nicht, wundern Sie sich nicht, es wurde schließlich kaum kommuniziert. Die Bekanntmachung erfolgte eher indirekt im Colditzer Amtsblatt (das viele, u.a. wir selbst, gar nicht erhalten). Erst nachdem die Veröffentlichung eines Leserbriefs im Amtsblatt abgelehnt wurde und sich die Anwohnerin an das Medienportal Grimma wandte, wo der Brief veröffentlicht wurde, erhielt die Bürgerinitiative eine Einladung zum Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Colditz.
Auf die Forderung mehr Transparenz zu zeigen und wenigstens alle Anwohner und Betroffenen ordentlich über das Vorhaben zu informieren, kam der Vorschlag einer Informationsveranstaltung. Dort hätten die Heidelberger Sand und Kies GmbH (Betreiber des Sand- und Kieswerks in Leisenau und vieler weiterer hier in der Umgebung) und die Bürgerinitiative ihre Sicht der Dinge sachlich darlegen können. Der heidelberger Betrieb lehnte dies jedoch ab und bot stattdessen einseitige Führungen durch das bestehende Werk für direkte Anwohner an. Nicht die Transparenz und die vollumfängliche Betrachtung des Themas, die wir Bürger uns gewünscht hätten.
Besagtes Angebot erhielten wir vor wenigen Tagen mit einer Antwortfrist von teilweise nicht einmal 48 Stunden. Terminvorschläge wurden spontan u.a. noch für den Folgetag zu Zeiten, die kein normaler Arbeitnehmer oder ein Elternteil wahrnehmen könnte, angeboten. Man könnte fast meinen, dass die Stadt und der Betreiber kein Interesse daran haben sich den Fragen der Anwohner zu stellen.
Aber auch das betrifft Sie vermutlich nicht direkt. Ähnlich wie die geplante Aufhebung des Landschaftsschutzgebiets mit den zahlreichen besonders geschützten Tieren wie Uhu, Fischadler, Eisvogel oder Feldhase...Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass selbst wenn die neue Sandgrube in Leisenau kommen sollte, damit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht Schluss ist. Gemäß des Regionalplans Westsachsen gehören auch Großbothen, Otterwisch, Goßbardau, Großsteinberg, Naunhof, Bach, Pomßen, Leupahn und Sachsendorf zu den Vorranggebieten und können erschlossen oder erweitert werden. Wird die in Baden-Württemberg ansässige Firma sich wirklich sagen “Jetzt reicht es uns. Wir ziehen uns aus dem Muldental zurück?”. Wir denken nicht! Die Infrastruktur ist dann einmal da und wächst weiter an, warum also aufhören, wenn es so gut läuft?!
Noch ist der Tagebau nur vor unserer Haustür aber vielleicht auch bald vor Ihrer eigenen.
Bis zum 20.07.21 kann Einspruch beim Oberbergamt oder der Stadt Colditz erhoben werden. Näheres hierzu und weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.kein-tagebau-colditz.de .
Am 22.07.21 wird die Thematik endlich auch im Stadtrat besprochen. Eine Abstimmung wird entscheiden, ob der Stadtrat das Vorhaben befürwortet. Dies wird öffentlich stattfinden und das Ergebnis wird bei der Entscheidung des Oberbergamts zur Genehmigung des neuen Tagebaus eine wichtige Rolle spielen. Bei der Sitzung wird eine Unterschriftenliste/Online-Petition vorgelegt werden. Wir möchten Sie bitten, diese unter dem folgenden Link www.openpetition.de/petition/online/kein-tagebau-zwischen-schoenbach-und-leisenau (auch anonym) zu unterschreiben, wenn Sie sich angesprochen fühlen. 

Wir sind dankbar für jede Unterstützung und Hilfe. Lassen Sie uns die Natur, den Frieden und die Ruhe unserer schönen Heimat bewahren. Wir stemmen uns dagegen, auch damit Sie nicht bald selbst vor diesem Problem stehen, denn ein Ende ist noch nicht in Sicht. Viele Grüße an alle Muldentaler

Daniel L. und Mariele K.



ein weiterer Leserbrief:

Im Amts- und Mitteilungsblatt der Stadt Colditz Nr. 9 vom 29. Mai 2021 fand sich unter der Rubrik „öffentliche Bekanntmachungen“ ein Artikel zum geplanten Kiessandtagebau Leisenau. 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 

unter großen zeitlichen und vermutlich auch finanziellen Anstrengungen wurde unter Bürgerbeteiligung das Leitbild 2035 der Stadt Colditz entwickelt. Dieses soll Verwaltung und Stadtrat „sprichwörtlich leiten, das Beste für unsere Gemeinde zu leisten, und zwar nachhaltig für eine lebenswerte Heimat über Generationen hinweg“, so steht es in Ihrem Vorwort. Ich frage, warum es bei einem Projekt wie dem nun zur Diskussion stehenden Kiessandabbau in einer neuen Sandgrube über 22 Jahre und auf einer Fläche von 38 Hektar, was ungefähr 53 Fußballfeldern entsprechen dürfte, nicht auch öffentlichkeitswirksam und dialogorientiert zu einer Information und Einbindung der Bürger kam? 

Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, 

Sie sind in Ihren Entscheidungen frei und ausschließlich Ihrem Gewissen unterworfen, Ihnen obliegt es, für unsere Stadt Entscheidungen zu treffen und dabei Wohl und Wehe abzuwägen. Das ein solches Vorhaben Befürworter und Gegner auf dem Plan ruft, ist selbstredend. Dennoch möchte ich Sie fragen: Steht ein 22-jähriger Abbau und dessen Folgewirkung für Natur, Umwelt und nicht zuletzt auch Einwohner – heutige und zukünftige – mit der Begründung der Arbeitsplatzsicherung im Verhältnis? Oder ist es nicht auch so, dass unsere Stadt spätestens in 22 Jahren, dann aber mit einer Grube, vor der Frage steht: War das generationsgerecht? Und während dieser Zeit wird in einem Landschaftskorridor von 14 Metern Breite (!) eine über 500 Meter lange Bandbrücke über die B 107 das Eingangstor zu unserer Stadt sein? „Stadt, Land, Wald“, so wünschten es sich Bürger und Bürgerinnen im Leitbild, wie passt das zusammen? Auch unabhängig von ins Leben gerufenen Bürgerbeteiligungsprozessen gilt es hier, das Ohr an Ihren Bürgern und Einwohnern zu haben und – Ihrem Gewissen unterworfen – zu entscheiden. 

 
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
 
für viele von Ihnen sind 1.875 Seiten Planfeststellungsunterlagen, verfasst im feinsten Amts- und Gutachterdeutsch, ganz sicher abschreckend. Ich möchte Sie dennoch ermutigen, ein Gedankenspiel zu wagen und zu fragen: Können Sie sich in Schönbach, Sermuth und Leisenau  für die nächsten 22 Jahre eine Sandgrube vor der Haustür vorstellen, in der werktags von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr und in Ausnahmefällen auch samstags von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr mittels Radlader, Dumper und ähnlichem Gerät Sand und Kies abgetragen, mittels 500 Meter langem Förderband über die B 107 von A nach B transportiert und dann weiter verarbeitet (gewaschen, gesiebt, zerkleinert) wird? Statt einer Landschaft wird es Grubenausblick und Bandbrücke geben; statt „Stadt, Land, Wald“ wohl vielmehr „Sand, Kies und Brücke kommt bald“ heißen. Sicher wird es nicht nur Gegner, sondern auch Befürworter geben, dennoch steht es jedem frei, sich bis 20. Juli 2021 an die Stadt Colditz, Am Ring 6, 04680 Colditz (schriftlich mit Unterschrift oder persönlich) oder an das Sächsische Oberbergamt, Kirchgasse 11, 09599 Freiberg Ihre Einwendungen zu wenden. Weitere Informationen finden Sie unter www.kein-tagebau-colditz.de. Gern stehen Ihnen auch Elke Hunger und Andrea Mehmel unter keintagebaucolditz@gmx.de für Fragen und Antworten zur Seite. 


Janine H.

Informationsveranstaltung

Wir danken dem Bürgermeister für ein gemeinsames Gespräch an seinem Tisch am 02.07.2021. Im Ergebnis wurde vom Bürgermeister eine gemeinsame Informationsveranstaltung für alle interessierten Bürger/-innen unter Teilnahme sowohl der Firma Heidelberger Sand und Kies GmbH als auch der Bürgerinitiative vorgeschlagen. 


Das Unternehmen lehnte einen solchen Termin ab und dem Bürgermeister ist eine kurzfristige Informationsveranstaltung nicht möglich. Stattdessen wird es einen einseitigen Termin des Vorhabenträgers geben, die Stadt unterstützt hierbei bei der Organisation. 


Dem Informationsschreiben der Stadtverwaltung vom 12.07.2021 ist hierzu Folgendes zu entnehmen: 


 „Eine geplante Informationsveranstaltung ist leider nicht möglich geworden. Stattdessen räumt das Bergbauunternehmen (Heidelberger Sand und Kies GmbH) jedem interessierten Bürger / jeder interessierten Bürgerin die Möglichkeit ein, sich im aktuellen Werk das Abbauverfahren und deren Auswirkungen anzuschauen sowie Fragen über das geplante Vorhaben (Staub und Lärmbelästigungen) und deren Auswirkungen (Umweltfragen) zu stellen. 


Sofern Sie diese Möglichkeit wahrnehmen wollen, wenden Sie sich bitte bis zum 15.07.2021 per Mail an info@colditz.de, per Telefon 034381. 83 810 oder mobil per WhatsApp an 0151. 54 84 69 64 an die Stadtverwaltung (8 – 16 Uhr). Wir stellen Gruppen zusammen und melden diese sehr zeitnah an. So stellen wir sicher, dass möglichst alle Interessierten auch diese Möglichkeit wahrnehmen können.“ 


Natürlich stehen wir Ihnen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite (keintagebaucolditz@gmx.de oder über unser Kontaktformular), denn 1.875 Seiten Planunterlagen sind nicht ohne – und sicher nicht in einer Begehung vor Ort zu erläutern. 


Wir wollen Öffentlichkeit und Transparenz!

Im Video erfahren Sie einige der Angaben, welche den öffentlich zugänglichen Unterlagen zu entnehmen sind:

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Im Leben wie in der Frage „Kiesgrube ja oder nein“ gibt es immer zwei Seiten. Alles ist im rechtlich notwendigen Maß veröffentlicht – nicht weniger, aber auch nicht mehr. 

Uns geht es nicht darum, pauschal dagegen zu sein, sondern eine Öffentlichkeit zu erreichen und zu informieren.

Dass wir gegen einen Neuaufschluss sind, gehört an dieser Stelle zur freien Meinungsbildung. Die kann nur durch Information erfolgen und möglicherweise entschließen sich weitere Menschen, zu handeln.

 

Uns erreichen natürlich auch Stimmen, die sich für eine neue Grube aussprechen, das respektieren wir, denn nur so kann es zu einem Austausch kommen und Menschen sich ihre Meinung über das Vorhaben bilden. 

Uns erreichen aber auch Stimmen, die absolut in Unkenntnis des Vorhabens und sehr froh sind, dass das Vorhaben kommuniziert wird. 

 

 

Wir haben volles Verständnis für alle Beschäftigten, möchten aber zu bedenken geben: es ist eine Abbauzeit von 22 Jahren geplant, so dass danach das gleichen Problem steht.

In den öffentlich zugänglichen Unterlagen ist die Rede von 30 Arbeitnehmern – jedoch an 5 Standorten in Sachsen und Thüringen und von ca. 300 Mitarbeitern stationärer Kunden in unmittelbarer Nähe – jedoch als circa-Angabe und ohne Definition einer „unmittelbaren“ Nähe. 

 

 

Wir haben Verständnis für jeden Einzelnen von Ihnen. Wir fordern aber auch, Verständnis für uns und den Weg, den wir beschreiten und diesen zu respektieren. 

Stellen Sie sich vor, Sie gehen 300 Meter vor die Haustür, nun sehen Sie zurück und stellen sich vor, genau hier wird werktags mit Großgerät abgebaut. Nun stellen Sie sich eine Bandbrücke über sich vor – wieviel glauben Sie, ist Ihre Immobilie nun noch wert? 

Wir werden weiter unsere Meinung kundtun, danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Allen Befürwortern des Abbaus sei an dieser Stelle nicht zu verdenken, dass sie  das Agieren nicht gutheißen.

Wir haben ein kleines Experiment gewagt...

... und schonmal eine Bandbrücke errichtet - das neue Tor zur Stadt Colditz. Es handelt sich nur um ein privates Gedankenexperiment (DANKE an den Unterstützer), aber vielleicht hilft diese Visualisierung zur besseren Vorstellung.

Die kompletten Planunterlagen finden Sie online unter https://www.oba.sachsen.de/692.htm